Ober und Unterschüpf bei Boxberg


Oberschüpf liegt im unteren Schüpfergrund, einem Seitental der Umpfer. Der namensgebende Schüpfbach, im Ahornwald entsprungen, durchfließt die Ortschaft, bevor er im benachbarten Unterschüpf in die Umpfer einmündet.
Ober- und Unterschüpf zählen zu den geschichtlich ältesten Gemeinden des Taubergrundes. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 807: Von Kaiser Karl dem Großen unterzeichnet.

Author : Stadt Boxberg.

 

 Burg in Oberschüpf. 

(Bilder von der ehem. Burg fehlen)

 

„Eine der festesten und stolzesten Burgen des Frankenlandes war einst die Oberschüpfer Burg, im Volksmund das alte Schloß genannt. Herrlich thronte es über dem Dorfe auf einem Felsen, der auf drei Seiten steilwandig abfiel .“ 

Erbaut: vor 1144

1470 wurde die Anlage zerstört. Erhalten sind heute nur noch ein doppelter Graben und wenige Mauerreste. Ein einst quadratischer Bergfried konnte durch Grabungen nachgewiesen werden. 
Besitzer waren die Herren von Hohenlohe u. die Herren von Rosenberg. 

 

Die Gemeinde Unterschüpf hat ca. 898 Einwohner

Höhenlage 215 m ü. NN -

Wasserschloß aus dem Jahr 1587 

Weinanbaugebiet; Bocksbeutelregion 

Evangelische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert und Adam-Ehrlich-Orgel - Motor- und Segelflugplatz  

 

Author : Stadt Boxberg.

    

Ehem. Schloss der Rosenberger in Boxberg.

ehem. Schloss der Rosenberger in Boxberg
ehem. Schloss der Rosenberger in Boxberg
Boxberg /TBB
Boxberg /TBB

Quellen:

-Helmut Neumaier (Briefbuch Albrecht v. Rosenberg)

                             (Helmut Neumaier (Bearb.): Ritteradlige Herrschaftsbildung im                                  Schüpfergrund)

-Stadt Boxberg      (Bock auf Boxberg)

-Wikipedia             (Albrecht v. Rosenberg)

-Ein Einwohner der Gemeide Oberschüpf. (Fischerhaus)

Die Hallsteine bei Weilbach

Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von interessanten Ursteinen auf der Hallhöhe im Westen Weilbachs. Dieses Getein wurde vor ca. 245 Millionen Jahren als Sedimentgestein auf der Erdoberfläche abgelagert.

Zu dieser Zeit gab es nur ein Superkontinent  (Pangäa = Ganzerde, Allerde).

Ein ausgeschilderter Wanderweg führt zu diesem Naturdenkmal.

Auch von Amorbach über den Russenpfad,¹ ist eine mögliche Variante.

 

¹ Ein russicher Kriegsgefangener floh auf diesem Pfad.

Dicke Eiche oder Thoma Eiche.

Nähe: Buchen/ Hainstadt. OWK Wanderweg roter Punkt.

Thoma Eiche
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Walburgiskapelle über Weschnitz

Der Kahlberg und der darunterliegende Kapellenberg mit der Walburgiskapelle bei Weschnitz, sind geschichtsträchtige Orte. Schon die Kelten hatten hier eine Kultstätte. In der Kapelle befinden sich drei Standbilder, Walburga und ihre Brüder St. Wunnibald und Willibald. Von dem Mainzer Holzschnitzer Knobloch. 
Diese Kapelle wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und erst im Jahre 1671 wieder aufgebaut. Der jetzige Bau stammt aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.


Öffnungszeiten der Walburgiskapelle:
März – November: samstags und sonntags.
Dezember – Februar: nur sonntags.
Heilige Messe jeden 1. Sonntag im Monat um 18:30 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober.

Alljährlich am 1. Mai wird eine Bergwallfahrt zu Ehren der Heiligen Walburga durchgeführt, um Schutz vor Leid und Unheil zu erbitten.

Am Fusse des Berges befindet sich ein denkmalgeschützter Waldfriedhof der Gemeinde Weschnitz, dessen Gräber alle einheitlich ein hölzernes Kreuz mit Dach tragen.

Unterhalb dieses Friedhofes befindet sich ein Waldparkplatz an der Bundesstrasse 460.
(Wanderkarte TF 1:20 000 Nr.: 9)

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Walburgiskapelle

Nibelungenland

Burg Guttenberg.

 

   
Also aber rate ich euch, meine Freunde: mißtraut allen, in welchen der Trieb, zu strafen, mächtig ist! 
Das ist Volk schlechtester Art und Abkunft; aus ihren Gesichtern blickt der Henker und der Spürhund.
Friedrich Nietzsche.

 

 


Ich habe mehr als genug Feinde, die mir zur Lehre dienen; was ich brauche sind Freunde, die für mich Gärten wären, in denen ich mich ausruhen könnte. 
Antoine de Saint-Exupéry