Quellheiligtümer im Frankenland und Odenwald

Wasserstoff und Sauerstoff (H²O)eine Geruch- und geschmacklose, durchsichtige Flüssigkeit, Wasser das Urelement des Lebens.
"Wasser ist lebendige Natur, Wiege des Lebens und Mittelpunkt von allem, was lebt"(S.György).
Im Wasser steckt der Puls des Lebens, es regelt alle Funktionen des Organismus, wie zum Beispiel Körperaufbau, Stoffwechsel, Verdauung, Herzkreislauf Funktion und vieles mehr.
Wasser ist auch für unser Bewusstsein verantwortlich und macht unsere Denkvorgänge, Gefühle und Stimmungslagen erst möglich. Das Wasser ist der Träger aller körperlichen und geistigen Informationen. Trotzdem ist das Wasser eines der letzten grossen Geheimnisse unserer Existenz geblieben.
"Alles was lebt ist in Bewegung", sagte einmal ein Physiker.
Wasser passt sich den Bedingungen seiner Umgebung an, fließt langsam oder schnell, nur nicht bergauf.

Wasser ist das wichtigste aller Lebensmittel. Wer über frisches Quellwasser verfügt, ist in einer glücklichen Lage und sollte dieses trinken. Den Naturvölkern ist das Wasser heilig. Sie kennen die Mechanismen der Natur und schenken ihnen daher die nötige Beachtung und Würdigung.
Was tun wir dem Wasser an, Verschmutzung durch: organische, anorganische, radioaktive und biologische Stoffe. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei toxischen Belastungen des Wassers spontane Gesundheitsprobleme, aber auch Langzeitschäden auftreten können.
"Viele unserer Krankheiten trinken wir".

 

Diplom Physiker Schneider beschreibt drei Wasserqualitäten im radiästhetischem Sinne:

1. Linksdrehendes Wasser, das sind ca. 80% aller Wässer.

2. Heilwässer mit je nach Brunnen- besonderen Heilwirkung. Dieses Wasser    kann nach einiger Zeit oder unter besonderen Umständen seinen rechtsdrehenden Spinn aufgeben und umkippen.

3. Heiliges Wasser wurde bereits im Mittelalter so genannt.  

Es ist grundsätzlich rechtsdrehend und nicht umpolarisierbar.

Poesie/Lyrik/Bibel und Wasser:

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche" oder "Wenn alle Brünnlein fließen". Das Meer ruft den Regentropfen: Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen! Füllt die Brunnen! Rieselt in den Wellen! Braust in den Strömen durch die Lande nieder - kommet meine Kinder, kommet wieder! (C.F.Meyer)

104. Psalm Vers 10.-11.  Du lässest Brunnen quellen in den Gründen, daß die Wasser zwischen den Bergen hinfliesen, daß alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst lösche. 

Geschichtliches und historisches über das Wasser:

Schon zwei Jahrtausende v. Chr. errichteten die Sumerer in Mesopotanien ihre heiligen Tempel und Zikkurate neben mit Tonrinnen gefassten Brunnen, aus denen heiliges (rechts-drehendes) Wasser sprudelte.
In der kath. Kirche die feierliche Weihe des Taufwassers in der Osternacht, auch die Segnung des Weihwassers.
In den Ostkirchen: die Segnung des Jordan in Erinnerung an die Taufe Christi, dann allgemein die Weihe von Gewässern (Hagiasmos) in der griechischen Kirche, durch eintauchen eines Kreuzes in das Wasser. Speziell dem Osterwasser wurde und wird besondere Bedeutung zugemessen. Die jungen Mädchen glaubten an unvergängliche Schönheit, wenn sie sich mit Osterwasser wuschen.
Wasser konnte und kann Krankheiten heilen, für Wohlstand und für eine gute Ernte sorgen.
Wegen dem Wasser gab und gibt es viele Kriege, Krankheiten sowie Tod und Vernichtung.
Bei der Christianisierung des Frankenlandes, wurden die alten heidnischen Bräuche mit christlichem Sinn versehen. Papst Gregor lies viele dieser heidnischen Kultstätten mit christlichen Kirchen überbauen. Einige Wasserheiligtümer sind nicht mehr zu finden, sie wurden von der Bevölkerung, Grundherren, oder durch die Kirche zerstört.

Nachfolgend einige Wasserheiligtümer- Quellkirchen

Liebfrauenbrunn.

Im anmutigem Welzbachtal liegt zwischen Werbach und Werbachhausen die Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn. Dieses wiesengeschmückte Tal ist reich an Quellen, unter welchen sich diese durch ihr klares, kühles Wasser besonders auszeichnet. Von alters her wird dem Wasser der Kapelle eine besondere Heilkraft zugeschrieben (z.B. bei Augenleiden, Kinderlosigkeit). Das ist auf die Hallstattzeit (Kelten/Druiden dürften dies gewußt haben) zurückzuführen.
(Die Quelle liegt unterhalb des Altars.)

 

 

 

Achatius- Kapelle.

Bei Grünsfeldhausen in einer Bachschlinge, liegt die schöne Achatius Kapelle, eines der ältesten Gotteshäuser.

Sie befindet sich in einem Kessel und ist vor Hochwasser mit einer Mauer geschützt. Der Wittigbach fliesst einige Meter über der Bodenplatte vorbei. Die achteckige ehemalige Taufkapelle steht über einem alten, heidnischen Wasserheiligtum.

Sie besticht durch ihren oktogonen  Baukörper.  In mitten der Kapelle befand sich eine Säule/Irminsul (Heidenaltar, Irminsul ist als "alles tragende Weltensäule" bekannt). Der Irminsul wurde in einer Walpurgisnacht von der Bevölkerung entfernt.

Sigismund- Kapelle.

Oberwittighausen
Über dem Ort finden wir eine achteckige Kapelle, die einem St. Sigismund geweiht ist. Eine Mauer umschließt den heiligen Ort und die als "tausendjährig" bezeichnete Linde. Die Quelle ist leider versiegt, sie galt als heilkräftig bei verschiedenen Krankheiten, die Bevölkerung der Gegend brachte Salzopfer dar. Allerlei Geheimnisse ranken sich um die Kapelle: Was bedeuten die Ornamente im Eingangsportal? Sind sie nach einer teilweisen Zerstörung der Kapelle im 30jährigen Krieg bei einem Wiederaufbau "durcheinandergewürfelt" worden? Spielen "esoterische" Erfahrungen der Kreuzritter im Nahen Osten bei den Symbolen eine Rolle?
Auch die Kirche selbst birgt noch manches Geheimnis, vom "Geheimgang" innerhalb der dicken Mauern zum Turm, bis zu einem noch heute nicht geöffneten Gewölbe, das 1810 bei einer weiteren Renovierung unter einer Sandsteinplatte (noch heute an der Rückwand der Kirche) entdeckt, aber ungeöffnet wieder verscharrt wurde.

Ulrichs- Kapelle.

Die Ulrichskapelle befindet sich im südöstlichen Teil des Main-Tauber-Kreises in der Nähe von Creglingen. Dort auf einem Hügel steht die romanische  Ulrichskapelle (früher wahrscheinlich "Ullrich", die vorchristliche Bezeichnung des germanischen Gottes Thor). Der siebenseitige Zentralraum öffnet sich in einen kleinen, von zwei Türmen flankierten Chor. Die ehemalige Wallfahrtskapelle hat einen achteckigen Grundriss, die Quelle liegt außerhalb und etwas tiefer. Die Kapelle ist ein touristisches Kleinod. Urkundliche Belege zur Ulrichskapelle gibt es aus dem Jahr 1429.   

Das Gotteshaus soll vorerst nur noch bei kirchlichen Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich sein, man will esoterische Aktivitäten unterbinden.

Anmerkung:

Die Kapelle ist ab 23. März 2009 nach Anmeldung wieder für Besucher geöffnet.

 

  

Kilianskapelle (offiziell Wendelinuskapelle)

In Osterburken, an der Kirnau steht still und verträumt die Kilianskapelle (offiziell Wendelinuskapelle). Die Kapelle ist als Oktogon auf den Fundamenten einer früheren Achteck-Kirche gebaut. Der heutige Kapellenplatz ist sicher eine alte heidnische Kultstätte. Nur 30-40 Schritte entfernt über dem Bach lag das römische Höhlenheiligtum des Mithras und sprudelte die altverehrte "Affeldürnquelle", die Heilwasser spendete.

 

Leider wurden weitere Sehenswürdigkeiten wie das hübsche Rokoko- Altärchen und zwei Barockfiguren aus der Kapelle entnommen und in die Pfarrkirche verbracht.

Länge:  9°25'34.73" Breite 49°25'55.36"

Mauritius- Kirche.

Die kleine Kirche St. Mauritius im Osterburkener Ortsteil Hemsbach (in einer Urkunde Kaiser Ludwig des Frommen vom Jahre 837 wird der Ort erstmals als Heinwinesbach, der Ort am Bach des Heinwin, erwähnt).

Dieses Kirchlein stellt ein Kleinod unter den fränkischen Kirchen dar und gehört zu den ältesten kirchlichen Bauwerken des alten Bistums Würzburg. Sie ist dem hl. Mauritius, dem Anführer der thebaischen Legion geweiht.

Im inneren der Kirche befinden sich Freskomalereien, die in das 14. Jh. Datiert werden. Am Ende des 12. Jhd entstand der älteste Teil der vom Friedhof umgebenen Kirche, dieser stellt einen quadratischen Chor und Wehrturm dar. Der romanische Turm misst 3,35 m. im Quadrat. Auch dieser Ort war vermutlich ein Quellheiligtum. Die christlichen Glaubensboten trafen wahrscheinlich auf einen Wasserkult, dieser wurde mit einem christlichen Sinn versehen. Die Kirche wurde später Wallfahrtsstätte.

 

Die "3 odenwällische Jungfern- Wallfahrt" 

 

war bis zum 30 jährigen Krieg

 

die bedeutendste Wallfahrt

weit und breit gewesen.

 

Amorsbrunn.

Im Otterbachtal bei Amorbach liegt die spätgotische Kirche Amorsbrunn.
"Amorsbrunn" war früher eine Quellen- Kultstätte, die 734 vom Hl. Amor verchristlicht wurde. Der Ort ist die Wiege der Abtei Amorbach. Auf der Brüstung an der Empore ist folgendes zu lesen:

 

Wann schwere Krankheit umringt dein Herz
Und leidest gar großen Schmerz,
Warum gibst du dem Arzt so große Gaben
Und läßt fahren die Göttlich Gnaden?
Schau, allhier Sanct Amors Brunn entspringt,
Welcher die vorige Gesundheit wiederbringt! 

 

Auch an der Wiener Hofburg, kannte man die Frauenquelle (Amorsbrunn) im Odenwald, "zum zeitlichen und ewigen Trost des Hauses Habsburg".
(Bei Kinderlosigkeit wurde der Brunnen auch "Kindbrunnen" genannt, die Quelle aus der Tiefe des Berges als Sinnbild des Lebens selbst.)

Links von der Kapelle befindet sich eine Freikanzel aus Hettigenbeuern von1576 und eine barocke Mariensäule von 1720

(Kapelle Amorsbrunn vom 1.Mai bis 30. Okt. täglich von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.)


St. Lucia und St. Odilia.

 

 

In Hesselbach unterhalb der Wallfahrtskirche St. Lucia und ST. Odilia befindet sich der Lauftrog der sog. Ottilienborn mit Predigtkanzel. (s. Bild)
Erbaut 1766 als Pfarrkirche in Hesselbach durch den Abt und die Abtei Amorbach.

Die Kirche besitzt eine Kostbarkeit: Die sog. "Schwarze Madonna" des Odenwaldes. Ihr Alter wird auf 600 Jahre geschätzt.

St. Wendelin (im ehem. Weiler Breitenbach)

Das Kirchlein St. Wendelin im ehem. Weiler Breitenbach bei Kirchzell ist nach einer Renovierung ein Schmuckstück geworden, es besitzt ein prachtvolle Innenausstattung. Die Brunnenstube ist mit einem Steindach versehen und eine Kanzel befindet sich (heute) im Aussenbereich. Von dem ehem. Ort sind nur noch einige Gebäude zu sehen. Einige Meter vor der Kirche ist an einer Wegegabel  einer der ältesten Bildstöcke im Odenwald zu finden. 

In Schöllenbach einem Ortsteil von Hesseneck, steht die südöstlichste Kirche Hessens. Sie war eine ehemalige stolze, dreischiffige, spätgotische Quell- Wallfahrtskirche(1465).
Die Quelle strömt noch heute aus der Brunnenfassung hinter dem Altar durch eine Aussparung in der südlichen Chormauer in ein als Waschplatz gestaltetes Becken an der Euter.
Das Gräfliche- Haus Erbach hält die alte Stiftung in Ehren und bleibt der Sitte der Väter getreu, indem noch jetzt, bei Spendung des Sakramentes der Taufe in der erlauchten Familie, das geweihte Wasser aus dem heiligen Born zu Schöllenbach geschöpft wird.

Lichtenklinger Hof.

 

 

 

Quellheigtum am Lichtenklinger Hof bei Siedelsbrunn: Die Kapelleruine "Unserer Lieben Frau" wird urkundlich 1387 erwähnt. Viele Sagen und Geschichten ranken sich um das Quellheiligtum, die Kapelle und das Gnadenbild.

Eine Sage erzählt, als Männer diese Figur aus der inzwischen verfallenen Kapelle des Lichtenklinger Hofes zu dem neuen Standort gebracht haben, sei die Figur trotz Bewachung drei Mal zu ihrem angestammten Platz in dieser Kapelle zurückgekehrt. Erst beim vierten Anlauf blieb sie bei ihrem neuen Standort. 

St. Cosmas &. Damian.

Neunkirchen im Odenwald.
Die ev. Kreuzkirche St. Cosmas und Damian auf der Neunkirchner Höhe. Diese Kirche ist als Quellenkapelle eine früh mittelalterliche Gründung. Sie war ursprünglich Wallfahrtskapelle und wurde um 1480 zu einer Kirche umgebaut. Die Linde am Eingang ist über 250 J. alt. Eine Luther Linde wurde 1833 gepflanzt.
Die Quelle,der sogenannte Gesundbrunnen, entspringt unter dem Pfarrhaus, fliesst unter dem Pfarrgarten hindurch und tritt im Quelltopf vor dem Feuerwehrgerätehaus ans Tageslicht. Dieser Quelltopf wurde 1997 bei Strassenbauarbeiten wiederentdeckt und restauriert.

Leonhardshof.

In Falken-Gesäss Leonhardshof befindet sich ein Laufbrunnen unterhalb der ehemaligen Kapelle. Es war ein Wallfahrtsort für Bauern und Pferde.  

Bei den Ausgrabungen wurden Steinmetzartbeiten gefunden, die dem Steinmetz Hans Esele zuzuordnen sind. Dieser hatte sich in der Zeit von 1474 - 1507 in Amorbach niedergelassen. So wurde die Erbauungszeit ziemlich genau rekonstruiert. Auch wurden Hufeisen dieser Zeit gefunden.

Im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg befinden sich zwei Eisenvotive die von der Leonhardskapelle stammen.

Kirchbrunnen in Güttersbach

Die Güttersbacher Kirche, bis zur Reformation Wallfahrtsort, zählt zu den Quellkirchen des Odenwaldes. In der Nachbarschaft, neben dem Anwesen Hüttenthaler Straße 49, befindet sich der Kirchbrunnen, der auch Kilians- oder Kindelsbrunnen genannt wird.  Die Pfarrkirche wird erstmals 1290 urkundl. erwähnt.

Die um die Kirchhofslinde herumgeführte Steinbank und der hinter dem Chor stehende steinerne 'Zenttisch" stellen vermutlich Relikte der ehemaligen Haingerichtsstätte dar. Im Norden und Westen ist die alte Bruchsteinmauer des Kirchhofs mit "Bischofsmützen" als Abdeckung erhalten.

 

Der Altar mit der Originalplatte aus heimischem Buntsandstein stammt noch aus dem Mittelalter, desgleichen die Sakramentnische und die vorreformatorischen Weihekreuze.

 

 

Ottilienbrunnen Rüdenau.

Ottilienbrunnen
Ottilienbrunnen

Rüdenau.

Ein Nymphenstein an der Außenwand der Kirche belegt dass es schon zu römischen Zeiten in Rüdenau ein Quellheiligtum gab. Es gibt drei Quellen, die schönste Quelle der Ottilienbrunnen liegt im Zentrum des Ortes. Der „Obere Brunnen“ auch Kerzelbrunnen genannt, diente zur Wasserversorgung der Bevölkerung. Das Matzelbrünnle im unteren Teil des Ortes, diente im Mittelalter der jüdischen Bevölkerung als Mikve.

(rituelles Tauchbad)  

Einsiedelei "Zur Not Gottes"

Bensheim/Auerbach: Die ehem. Einsiedelei "Zur Not Gottes".
Nördlich der Kapelle findet man eine starke Quelle, der sogenannte Not- Gottes- Brunnen. Die heutige Kapelle wurde 1960 errichtet.

"Zur Not Gottes"
"Zur Not Gottes"

Heiligen- Brünnle in Neusaß (Schöntal)

 

 

Neusass/ Schöntal. Oberhalb des Klosters Schöntal befindet sich eine Wallfahrtkirche. Im Aussenbereich ist die Brunnestube in einer Grotte.

Bergkirche in Heinsheim.

Die Heinsheimer Bergkirche wurde bereits im 10. Jahrhundert erwähnt. Sie hat im Chor ein gotisches Kreuzgewölbe mit mittelalterlichen Malereien, außerdem mehrere Grabdenkmale derer von Ehrenberg. Bei der Kirche ist eine Trockenmauer mit Fragmenten historischer Grabsteine sowie die Grabanlage der Freiherren von Racknitz. Der uralte Brunnen, ein alter Taufbrunnen, wurde mitsamt dem Brunnenhaus zuletzt 1898 neu gefasst.   Die Quelle befindet sich etwas unterhalb der Kirche.

Die Wittschter Kappel

Wittschter Kappel
Wittschter Kappel

Zwischen Oberwittstadt und Unterwittstadt im Hesselbachtal steht eine Kapelle, liebevoll von der Bevölkerung Kappel genannt.

 

"Die Kapelle, zum Heiligenberg genannt, ist vor unvordenklichen Jahren dahier gebaut."  Nichts kündet von ihrer Entstehung. 

Die Kapell war auch eine Wallfahrtsstätte. Die Heilwirkung ruhte im 

Wasser einer Quelle, die einst unter dem Altar hervorgesprudelt sein soll. Als schnöde Gewinnsucht das Wasser zum Verkauf in Flaschen abfüllen lies, versiegte der Born.

Heute findet man eine Quelle unterhalb der Kapelle neben dem Weg.

 

 

Anmerkung: Mein Dank gilt Herrn Walter Brecht (Rektor i. R.)

   

Anmerkung:

Die Aufzählung der Quellen und Brunnen ist nicht vollständig. Ob das Wasser der Brunnen rechts oder links drehend, ob es nach links oder rechts abläuft, ob man an das Heilwasser glaubt,  der Entstehungsgrund der Quellkirchen heidnisch ist oder nicht. Diese Orte sind sehenswert und verdienen es beachtet zu werden.
Eventuelle Fehler bitte ich nicht nur zu entschuldigen, sondern es mich wissen zu lassen, damit ich eine Korrektur vornehmen kann.

Mein Interesse an den Kelten/Germanen ist rein aus dem historischen Kontext heraus zu sehen.

Ebenso hoffe ich, daß einige Wanderer sich aufmachen um diese Region zu erkunden, denn seine Heimat kann nur derjenige wahrhaft lieben, der sie kennt, denn das, was man nicht kennt, das kann man auch nicht lieben.



"Wer trinken will, muß zur Quelle gehen."

"Wasser ist wertvoll"

"Wasser ist unberechenbar"

   "Wasser kennt keine Grenzen" 

   

 

Quellen:
- Amtsbezirk Adelsheim. (Schrift)
- Osterburken im Badischen Frankenland. (Heimatbuch)
- Überarbeitete Geschichte der Quelle und der darüber errichteten Kapelle, sowie des Kapellenbüchleins von Dekan Florian Werr aus dem Jahre 1917
- Die keltische Gesellschaft Untitled Document aus dem Internet
- Die Irminsul in Franken. Dr. Wielant Hopfner. (Internet)
- Heimliche Täler, Buch von Carlheinz Gräter
- "Amalgan" Die Zeitbombe (Internet)
- Heilwasser von Elke Hensch
- Assoziationen von Peter F. Strauss
- Wanderungen im Überwald von Rainer Türk
- Quellheiligtümer im Odenwald von Heinz Schmitt
Bücher:
  Norbert Wand: "Mittelalterliche Einsiededeleien, Quellheiligtümer und Eisiedeleien.

-Bilder mit Text: Römer- Museum in Osterburken.

-Bilder mit Text: Aushang der Gemeinde Schöntal. 

 

"Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom"



Bei den achteckigen Kapellen aus karolinischer Zeit nimmt man an, dass diese unter dem Einfluss der achteckigen römischen Quellentempelchen entstanden sind, deren gar manche damals noch in Gallien teils unversehrt, teils in Trümmern emporragten.

 

Das Wissen um dem Ursprung der heiligen 3 Jungfrauen war im 18 Jh. bereits verloren. Die 3 bezeichnet bei den Kelten die drei Seiten, des Lebens: Geburt, Leben und Tod. Weitere Dreierbeziehungen, wie z.B. Himmel, Erde und Wasser, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Einheit, Macht und Vollkommenheit. Diese Beziehung wurde von Dreiecken dargestellt. Sie verehrten auch eine dreifaltige Muttergottheit.

 

Optische Aktivität" Eigenschaft mancher fester Stoffe, Flüssigkeiten, Lösungen und Gase, die Schwingungsebene von linear polarisiertem Licht, das sie durchläuft, zu drehen.

 

Peter Kobold

Quellen zu ehren wird die Götter sicher erfreuen.