Grundsätzlich gilt beim Wandern und Bergwandern:

  1. Genügend Zeit einplanen um mit Umwegen oder Überforderung zurecht zu kommen.
  2. Nur markierte Wege gehen, regelmäßig Pausen einlegen,auch die Nachzügler brauchen Pause. Der langsamste macht am besten das Tempo!
  3. Tour richtig planen! Informieren sie sich über Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, sonst.-Schwierigkeiten, Schutzhütten Einkehrmöglichkeiten u.s.w. Über Besonderheiten entlang der Tour. Gut vorbereitet, hat man unterwegs mehr spaß.
  4. Jeder Teilnehmer muss über die Tour unterrichtet sein. Beim Bergwandern einen unbeteiligten über die Tour informieren.
  5. Auf Überforderung achten! Die Wandergruppe ist so stark wie ihr schwächster Teilnehmer. (Besonders auf Kinder Rücksicht nehmen)
  6. Wie ist ihre körperliche Verfassung? Überschätzen sie sich nicht. Jeder ist für sich verantwortlich und seiner Ausrüstung.
  7. Achten sie auf das Wetter, hören sie auf Einheimische. Vorsicht bei Wetterumschwünge! Bei stürmischen Wind auf Äste achten. Bei Sturm abbrechen!
  8. Trinken ist wichtiger als essen!
  9. Respektieren sie den Lebensraum von Flora und Fauna!
  10. Bleiben sie ruhig handeln sie überlegt, wenn etwas passiert!

Achten Sie beim Wandern auf:

- zweckmässige Kleidung und festes Schuhwerk
- Vermeidung von Lärm, Abfällen und Beschädigungen
- Rauchverbot
- Leinenzwang für Hunde zum Schutz von freilebenden Tieren
- richtiges Atmen: Einatmen auf zwei Schritt durch die Nase,
Ausatmen auf drei Schritt durch den Mund (bei Steigungen).

Über welche Themen sollte man sich beim Wandern nicht unterhalten:

-Politik und Religion
-ich kann nicht mehr
-ich habe Durst oder Hunger
-meine Beine/Füsse tun mir weh
-wann sind wir am Ziel

FIT FOR FUN

Die Zeitschrift "FIT FOR FUN" hat in der Ausgabe 10/03 die Anti-Aging-Wirkung von 34 Sportarten verglichen. Welcher Sport macht uns fit fürs Alter, welcher trainiert am besten und welcher ist riskant?
Unter den Sportarten war auch Wandern und das Fazit dafür fiel wie folgt aus:

"Top-Sport für die Anti-Aging-Wirkung: moderates Kraft- und Ausdauertraining, Emotionen und viel Spaß."

Weitere Infos zum Thema unter www.fitforfun.de

Imagewandel beim Wandern

Freitag, 22. Juni 2012

Immer  mehr  Junge  laufen  mit.

Von wegen altmodisch: Wandern wird bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Der Unterschied zu früher: man hat moderne Technik dabei, die bei der Orientierung hilft. Und die schönsten Fotos vom Wegesrand werden sogleich übers Internet verschickt.

Quelle: n-tv 

Wenn die Sau kommt:

Verhaltensregeln für Wanderer.
Wildschweinsauen mit Nachwuchs können gefährlich werden. Zwischen März und Mai bekommen Wildschweine Nachwuchs. Bachen mit Jungen können sehr leicht aggressiv werden, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen.
Schlagen Sie sich nicht durchs Unterholz, vor allem nicht in Laubwäldern mit Eichen und Buchen. Im Ernstfall nutzt weglaufen wenig, die Tiere werden bis zu 50 km/h schnell. Retten Sie sich auf einen Baum oder bewegen Sie sich so wenig wie möglich.

Viel Glück!

Wem gehört der Wald?

Mit 39 % Waldanteil (Bundesdurchschnitt 30 %) ist Baden-Württemberg ein sehr waldreiches Bundesland. Vor allem die dicht bewaldeten Gebirgslagen des Schwarzwaldes, des schwäbisch-fränkischen Waldes und des Odenwaldes begründen den hohen Bewaldungsanteil.
Den Waldbesitz teilen sich private Personen, Körperschaften (vor allem Kommunen) und der Staat (vor allem die Bundesländer).

Richtiges verhalten in Wald und Flur.

Rücksicht auf andere nehmen.

-Feld, Wald u. Gewässer sauber halten.

-Lärm vermeiden.

-Loiben bitte nicht betreten.

-Schuttabladen ist veroten (Picknick- Abfälle mitnehmen).

-Erholungseinrichtungen pfleglich behandeln.

-Hinweise befolgen.

-Hunde im Einflussbereich führen.

-Tiere nicht berühren, angefahrenes Wild nicht mitnehmen (melden).

-Pilze nicht zertreten, Kätzchentragendes Gehölze schonen,

  Pfanzen nicht beschädigen, Bäume nicht verletzen.

-Kein offenes Feuer im Wald. Zugang zum Wald frei halten.

-Was per Gesetz verboten ist, muss nicht vor Ort

  durch eine Beschilderung untersagt werden.

 

Grundsätzlich: kein Tier beunruhigen, fangen, verletzen oder töten.