Im Rucksack

Ausreichend zu trinken!  Bei großer Hitze auch Haldane-Lösung. Etwas zum essen (Bananen)

evtl. SCHO- KA- KOLA. Sehr gut ist auch trocken Obst.
Taschenlampe, Ersatz- Kleidung, Nähzeug, Waschzeug, Wander-Apotheke, Wind und Regenschutz.
Noch dabei:
Taschenmesser, Uhr, Bindfaden, evtl. Lupe, Sonnenmilch, Taschentücher, Fotoapparat/Filme, Notizblock/Stifte. Gutes Kartenmaterial der Region und ein Kompass.

 


   

Sinnvoll verstauen - leichter tragen

(Quelle: Apotheken Umschau 37 A08/06)

 

Für Tagestouren reicht ein Rucksack mit 25 bis 30 Liter Fassungsvermögen. Der Rucksack muss gut sitzen. Rücken sind unterschiedlich lang, deshalb muss der Rucksack anprobiert werden. Rucksäcke mit Abstandhaltern verhindern übermäßiges Schwitzen und Druckstellen auf dem Rücken.

Damit ein Rucksack maximalen Komfort bietet, muss man ihn individuell einstellen und richtig tragen. 

Wanderstöcke

Wanderstöcke sind eine feine Sache. Sie sorgen bergauf für Vortrieb, entlasten beim Abstieg die Knie und verhelfen beim Queren von Hängen zu mehr Bodenhaftung und damit Sicherheit.

Aber nur, wenn man die Stöcke richtig benutzt, und zwar so: Im Abstieg erzielt man mit Stöcken nur dann ­eine Entlastung, wenn man sie parallel vor den Körper aufsetzt. Dabei den Oberkörper in Vorlage bringen und die Beine anwinkeln, um die Stöcke weit nach vorne-unten aufzusetzen. Bei starkem Gefälle müssen Sie die Stöcke dazu etwas länger stellen. Nutzen Sie das Stockpaar alle zwei bis drei Schritte, und prüfen Sie vor steilen Abstiegen den festen Sitz der Segmente. Beim Traversieren die Stöcke abwechselnd aufsetzen, die Hauptlast auf den Bergstock legen. Ihn fassen Sie unterhalb des Griffes.

Im Aufstieg die Stocklänge so einstellen, dass Sie sich kraftvoll nach vorne-oben schieben können. Und auf einfachen Wegen in der Ebene: hier die Stöcke ruhig  weglassen wenn sie keine Knieprobleme haben, um den Gleichgewichtssinn zu schärfen. 

Achten sie beim Kauf:: Trekkingstöcke sind keine Wanderstöcke.

Wandersocken/Füsse.

 Sparen sie nicht bei dem Kauf von Wandersocken und Wanderschuhen.

Die Socken schützen die Füsse vor Reibung. Sie sorgen dafür, dass die Wanderschuhe trocken bleiben, weil sie die Feuchtigkeit vom Fuss wegnehmen und nach aussen transportieren. Am besten geeignet sind mittlere bis leichte Qualitäten. Spezielle Rechts-Links-Socken sind auch zu empfehlen.

Achten Sie auf einen faltenfreien Sitz der Socken, und wählen Sie im Zweifel lieber eine Nummer zu klein als zu gross.Tragen sie ausschliesslich Socken aus Funktionsmaterialien.

 Wolle/Baumwolle oder ein Mix aus beidem. sind nicht zu empfehlen.

 

Einige Wanderer meinen doppelt ist besser und ziehen zwei paar Socken an, um Reibung und Blessuren zu verhindern. Persönlich habe ich damit keine Erfahrung.

Es ist bei einer grösseren Tour gut, Ersatzsocken mit zu nehmen.

 Pflegen sie ihre Füsse und stärken sie die Fusshaut.

Unsere Füsse, sind eines der meistbeanspruchten Teile unseres Körpers.

Eine gute Einlegesohle sorgt für schlüssigen Sitz im Schuh, steigert den Gehkomfort und senkt das Blasenrisiko. Ideal sind individuell angepasste Einlegesohlen.

 

Die Füsse, bestehen aus 26 Knochen, 27 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bändern und 1700 Nervenendungen, 90000 Schweissdrüsen. Die Füsse sind sehr stark beansprucht. Durchschnittlich machen wir 8000 bis 10000 Schritte am Tag. Das sind etwa drei Erdumwanderungen im Leben.

 

Wanderschuhe

Schuhe richtig einlaufen

Jeder richtige Wanderschuh sollte einige Zeit eingelaufen werden, er passt sich den Füßen an und wird geschmeidiger. Bei leichten Wanderstiefeln reicht es, sie an zwei oder drei Tagen je eine Stunde lang zu tragen. Schwerere Modelle aus festem Leder sollten länger getragen werden.

Beim Tourenstart nochmals die Schnürsenkel anziehen, sie lockern sich auf den ersten Kilometern.   Aber niemals zu fest schnüren.

Nasse Ausrüstung

Trocknen der Kleidung ist sehr wichtig ( besonders die Socken und Schuhe)

Im Gegensatz zu Baumwolle und Wolle trocknen viele Synthetikmaterialien (z.B. Polyester, Polyamid) schnell. Wolle/ Baumwolle sowie Elastische Fasern wie Lycra und Elasthan trocknen langsam.

Verpacken Sie außerdem schlecht trocknendes wie Schlafsack und Socken in wasserdichte Beutel.Eine Regenhülle alleine reicht nicht aus.Gut ist ein Packliner: Ein Rucksack großer und wasserdichter Nylonsack mit Rollverschluss.

Die Deckeltasche  kleiden Sie mit einer abgeschnittenen Mülltüte aus robuster Folie aus.

Die richtige Wanderausrüstung.

Müsli-Riegel selber machen. Teil 1+2